Abschaffung der EEG-Umlage?

CDU plant Abschaffung der Umlage nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz!

Ein vorliegendes Konzept soll dafür werben, die Finanzierung, die dem Ausbau der Erneuerbaren Energien dienen soll, künftig über Green Bonds* statt der Umlage sicherzustellen.

Bundeswirtschaftsminister Altmeier ist der Meinung, es sei ein Systemwechsel erforderlich, um die Strompreise nachhaltig zu stabilisieren. Die Erneuerbaren Energien sollen in Zukunft über den Haushalt finanziert werden, anstatt über den Aufschlag auf den Strompreis. Die Regelung soll künftig für alle Anlagen gelten, die ab 2022 in Betrieb genommenen werden.

Nachdem die Umlage bereits 2021 auf 6,5 Cent je Kilowattstunde Strom gesunken ist (Tengelmann Energie berichtete), könnte diese Entwicklung in den nächsten Jahren fortgesetzt werden. Hintergrund ist, dass nur noch die Vergütungen der Anlagen aus dieser Umlage finanziert werden müssen, die bis einschließlich 2021 in Betrieb genommen wurden. Somit kann man von einer positiven Auswirkung auf den Strompreis ausgehen.

Die EEG-Umlage mit einem Gesamtvolumen von 30 Milliarden Euro jährlich wird über die Stromrechnung erhoben und betrifft somit alle Stromkunden (Ausnahmen gelten für Teile der Industrie).

*Als Green Bonds bezeichnet man Klimaanleihen welche festverzinsliche Finanzinstrumente sind. Die durch die Emission erhaltenen Mittel müssen für Umwelt- oder Klimaschutzmaßnahmen eingesetzt werden. Mehr Informationen dazu finden Sie hier.

Links und Quellen:

Handelsblatt

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