Energieexperten: EEG-Umlage steigt in 2017 auf 7,1 bis 7,3 Cent

Der energiepolitische Think Tank „Agora Energiewende“ prognostiziert, dass die Umlage nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG-Umlage) im Jahr 2017 auf 7,1 bis 7,3 Cent pro Kilowattstunde Strom ansteigen wird. Derzeit liegt sie bei 6,35 Cent. Die für die Stromkunden maßgeblichen Einstandskosten für die Stromvertriebe würden sich allerdings kaum ändern, so die Experten. Die Summe aus Börsenstrompreis und EEG-Umlage werde weiterhin knapp unter 10 Cent pro Kilowattstunde liegen. Das gilt unter der Bedingung, dass die Stromvertriebe die gesunkenen Einkaufspreise an die Stromverbraucher weitergeben. Die Ursache für den Anstieg der Umlage liegt vor allem in den seit Jahren sinkenden Börsenstrompreisen. Denn die EEG-Umlage gleicht die Differenz zwischen dem Börsenstrompreis und der Einspeisevergütung aus, die Betreiber von Windkraft-, Solar-, Biomasse, Wasserkraft- und Geothermie-Anlagen erhalten. So lag der Börsenstrompreis im 1. Halbjahr 2016 im Durchschnitt bei etwa 2,5 Cent pro Kilowattstunde, während er im Jahr 2015 noch etwa 3,2 Cent pro Kilowattstunde betrug.
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