E-Mobilität: Weitere 400 Mio. Euro für Forschung und Entwicklung

Das Bundeswirtschaftsministerium (BMWi) sowie das Bundesumweltministerium (BMU) geben weitere 400 Mio. Euro Fördermittel für die Forschung und Entwicklung im Bereich der E-Mobilität frei. Die Richtlinie wurde Ende März veröffentlicht. Ziel dabei ist, im Rahmen verschiedener Ausschreibungen die Innovationen in der E-Mobilitätsforschung voranzutreiben.

Über die Richtlinie werden insbesondere Projekte gefördert, welche sich auf Segmente und Anwendungsbereiche konzentrieren, die bisher nur eine  eingeschränkte Marktverfügbarkeit aufweisen. Weitergehend sollten erhebliche Erkenntnisgewinne zu erwarten sein. Dabei im Vordergrund stehen unter anderem Digitalisierungsprojekte, Komponenten smarter Fahrzeugplattformen und systemübergreifende Innovationen.

Neben neuen Ladetechnologien, wie dem bidirektionalen Laden, soll die Förderung künftig auch die Entwicklung neuer Geschäftsmodelle für neue Ladetechnologien betreffen. Ebenfalls in die Förderung mit eingeschlossen sind Projekte zum Thema der Netzintegration von E-Mobilität. Dies betrifft zum einen neue Systeme und Verfahren, die an der Schnittstelle von Elektrofahrzeugen und dem Stromnetz ansetzen. Diese sollen zusätzlich über den Einsatz von Erneuerbare Energien „Klima- und Umweltvorteile“ generieren. Zum anderen sind Projekte förderfähig, bei denen Elektrofahrzeuge als mobile Speicher eingesetzt werden und durch den Einsatz „weiterentwickelter“ Smart-Meter-Gateways besser in das Netz integriert werden.

Der neue Förderrahmen gilt bis 2025. Durch ihn partizipieren zum Beispiel besonders kleine und mittlere Unternehmen an den Fördergeldern. Voraussetzung ist, dass die Laufzeit drei Jahre nicht überschreitet. Die ersten beiden Ausschreibungen sind im zweiten Quartal dieses Jahres geplant.

Zu der Richtlinie und den Bewerbungsmodalitäten:

https://www.bmwi.de/Redaktion/DE/Downloads/F/foerderrichtlinie-elektromobilitaet.pdf?__blob=publicationFile

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